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Am Anfang war …

… viel Arbeit.

Man kennt ja die Redewendung von den „fleißigen Bienen“. Ich finde, man kann diese getrost auf die „fleißigen Imker_innen“ erweitern.

Leben mit Bienen ist ein wundervolles Geschenk, gleichsam ist es eine ungeheure Materialschlacht. Ein Magazin oder eine Beute  – wir mögen dieses Wort nicht sehr gern und werden in Zukunft Bienenkasten, Bienenbau oder Bienenhaus dazu sagen – muss bei der biologischen Imkerei mit schadstoffarmen Substanzen behandelt werden. Also keine Lacke von BASF sondern in dem Fall von AURO – eine Holzlasur in Honiggelb

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Der Vorteil solcher Lasuren liegt eindeutig in der Einfachheit beim Verarbeiten. Kein Pinselverkleben weil wasserlöslich, kein Gestank weil nur aus Ölen bestehend, keine Probleme auf der Haut, weil natürlichen Ursprungs (Falls sich das wie Werbung anhört: 1. Ja, sorry. 2. gute, umweltschonende Produkte verdienen mehr Aufmerksamkeit, die Welt soll endlich wieder bio werden!) Der Wehrmutstropfen an diesen Mitteln ist, dass man sie gut und gerne drei Mal auftragen muss, bis die gewünschte Deckung und Wasserressistenz erreicht ist.

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So kam es, dass wir drei Tage in Folge mehrere Stunden auf unserem Flachdach zugebracht haben, um die Bienenkästen zu behandeln. Es empfiehlt sich übrigens beim Streichen die Bildung von „Nasen“ zu vermeiden, diese trocknen wesentlich langsamer als der Rest und können selbst nach Tagen noch kleben