Bienenwanderung von oben

Bienenwanderung

Aus der Thermobox ins gelobte Nest

*Video, Fotosund Text von KA*

Nachdem wir am 30. April 2017 das geschwärmte Sonnenvolk in einer Thermokiste eingefangen und diese komplett ins neue Nest gestellt hatten, damit das Volk auf die Waben umsiedeln kann, kam nun der Tag, da die Kiste wieder herausgenommen werden musste. Die darauf noch ansässigen Bienen begannen recht schnell in einer Kolonne ihre Bienenwanderung ins gelobte Nest …

NORMALERWEISE sollte man zusehen, dass man beim Einfangen des Scharms einfach die neue Behausung benutzt, was uns wie bereits erwähnt umständlich erschien, weswegen wir uns für den Transport in der Thermokiste entschieden hatten.
Für weniger experimentelle Fremdnutzungsansätze beim Einfangen eines Schwarms eignet sich natürlich auch eine Schwarmfangkiste, die man sogar mit etwas handwerklichem Geschick selbt bauen kann.

Die Benutzung einer solchen hätte uns allerdings keine wunderbar süße Bienenwanderung beschert, wie wir sie kurz nach Abstellen des Thermobox vor dem neuen Nistkasten beobachten konnten.

Bienenwanderung

Der Auszug aus Ägypten … äh … Moment, die Juden sind ja vor dem König geflohen. Das Sonnenvolk jedoch strebt zu seiner Königin zurück. Worauf mag dieses grundsätzlich verschiedene Verhalten wohl zurückzuführen sein?
Auf die Anzahl der Beine? Das Geschlecht ihrer Majestät? Oder das Vorhandensein von Geistesstrukuren, die dogmatisches, machtorientiertes und spalterisches Denken befördern …?
Und da wir gerade dabei sind – was sagt den die Kirche dazu?
Interessanterweise habe ich diese nette Abhandlung entdeckt, die Aufschluss über Bienen in der Bibel und ihren Stellenwert im religiösen Denken und Handeln gibt … man ist geneigt zu Staunen. Wobei ich schon finde, dass Gott dahingehend echt geschlampt hat!
Warum lautet nicht eines der Gebote: Du sollst die Biene schützen?!

Wäre doch interessant zu sehen, was global geschähe, wenn Melifera einen starken Schutzpatron wie die Katholische Kirche hätte und vor jeder Heiligenfigur auf dem Halbrund des Vatikanvorplatzes eine große Bienenkiste stünde ….

  • Aktuelles vom Sonnenvolk

    • Bienenwanderung von obenBienenwanderung

      Aus der Thermobox ins gelobte Nest *Video, Fotosund Text von KA* Nachdem wir am 30. April 2017 das geschwärmte Sonnenvolk in einer Thermokiste eingefangen und diese komplett ins neue Nest gestellt hatten, damit das Volk auf die Waben umsiedeln kann, kam nun der Tag, da die Kiste wieder herausgenommen werden musste. Die darauf noch ansässigen Bienen begannen recht schnell in einer Kolonne ihre Bienenwanderung ins gelobte … weiterlesen

    • Unser größter Schwarm

      Die Geburt des Solaris-Volkes Ende April 2017 *Fotos von urheberrechtsentspannten Freunden & Schwarm Geburtsanzeige von KA* Man mag es nicht glauben, an einem Donnerstag Ende April schauen wir morgens aus dem Fenster und sehen – Schnee. Allerdings nicht diesen Möchtegern-Matscheflocken-Schlabber-Schnee sondern 10 Zentimeter weißen super Originalschnee! Keiner hatte angenommen, dass nach der  April-April-Nummer sich der tradierte Wankelwettermonat noch mal so ein Schlussdebüt erlauben würde … aber … weiterlesen

    • Räuber und Beraubte

      Von der sanften Honigsammlerin zur wilden Plündererin *Video & Text von KA* Es wird geplündert und gemordet. Es wird sich bedrängt und beraubt. Was sich im ersten Moment nach einem Krisengebiet in Nahost anhört, findet in unmittelbarer Nähe unserer Wohnung statt – auf, in und vor unseren Bienenkästen. Der Pollen ist alle, der Nektar versiegt, die Blüten am verwelken, die Natur bereitet sich zunehmend auf die … weiterlesen

Bienen in der Frühjahrssonne

Wir Party – Ihr Putzen!

*Fotos & Text  & Erleichterung von KA*

Mitte Februar 2017 und alle vier KAMA-VÖLKER sind am Leben!!!!
JUCHUUUUU! Unsere Erleichterung ist maßlos. Vorallem die Marsianerinnen haben uns Sorge bereitet, weil sie im Herbst so klein waren, zudem ist ihre Königin, Somana, eine Herbstkönigin und hat möglicherweise nicht mehr genug Drohnen zur Paarung abbekommen, weil es schon recht spät im Jahr war. Ergo: Weniger Eier = weniger Bienen = weniger Wärme im Winter. Deswegen haben wir ihren Bau isoliert und das scheint geholfen zu haben. Je weniger Wärme die Bienen selbst erzeugen müssen umso besser die Überlebenschance eines Volkes … unter der Isomatte war es auch an kalten und wolkigen Tagen immer gut fünf Grad wärmer … und lustig sieht es auch aus

INTERESSANT: Die Bienenkönnigin fliegt zum Beginn ihrer hoheitlichen Eierlegemaschinen-Karriere hinaus aus dem Nest und paar sich mit den Drohnen, die sie am Drohnensammelplatz findet. Die abertausend Spermien, die sie dabei bekommt, SPEICHERT SIE!!! – JA, die Königin speichert sie in ihrem Körper !!! – für den Rest ihres Lebens, das mit unter bis zu vier Jahren währen kann. Anhand ihrer Entscheidung, eines ihrer Eier mit einem Spermium zu befruchten, entstehen im Folgenden Arbeiterinnen oder eben unbefruchtet: Drohnen.

       

Links im Bild das Sonnenvolk – unsere Überfliegerinnen. Weil sie so viel Honig drin hatten, haben wir den zum Einwintern unter ihren Schwerstervölkern aufgeteilt.
Rechts das Mondvolk – wie immer etwas sonderlich … Was haben die da in der Gruppe schon wieder zu bequakeln die Mädels?
Ob Somana im kommenden Jahr einen großen Schwarm hervorbringen kann, werden wir noch sehen. Momentan sind wir erst mal überglücklich, dass alle Schwärme wohl auf sind. Besonders die Venusen waren aktiv, daher ein kleiner Aussschnitt von ihrem regen Treiben vor dem Nest. Da Bienen in dieser Jahreszeit kaum Nahrung finden, fliegen sie vorrangig raus, um sich zu erleichtern. Bienen speichern ihre Exkremente, sie kacken – zu gut Deutsch – nicht ihre Bude voll :D.
Es werden auch die Verstorbenen hinausbefördert.
Wir konnten beobachten, dass sie sich oft sogar die Mühe machen, eine tote Artgenossin fünfzig bis hundert Meter hinüber zum Feld zu schleppen, wo sie sie dann der Erde überantworteten. Auf diese Weise bleibt alles erhalten, denn Insekten bilden einen großen Anteil der Biomasse in gesunden Ökosystemen.

Na dann – Prost Frühjahr!

kama.bio_Venusvolk_Bienen_Februar_2017 from KAMA on Vimeo.

Isomatte & Milbenplage

Es ist schrecklich still beim Marsvolk …

*Fotos & Text von KA*

Ende November 2016.
Im Süden Deutschlands hält sich die Kälte zwar noch zurück, von Winter kann noch gar keine Rede sein, aber der 21.12. ist ja auch noch etwas hin. Beim Einbauen unseres Fensters – man erinnere sich: Wir haben ein Loch in die Wand unseres Dachbodens gehackt, um besser auf unser Flachdach gelangen zu können – haben wir einen kurzen Blick auf unsere Völker Mars, Venus und Mond geworfen, die ihre Nester oben auf dem Dach haben. In das Loch in der Außenwand muss natürlich noch ein Fenster rein, denn im netten Bayern kann’s so nahe an den Bergen schon auch mal zu dollen Schneeverwehungen kommen, deswegen hat sich MA heute als Fenstermonteur verdingt

kama-bio_fensterbau_november2016

Das Marsvolk hat zur besseren Isolation von uns im Oktober eine Isomatte umgebunden bekommen, auch den leeren Bereich im Brutkasten hinter dem Schiet haben wir zusätzlich isoliert. Der Eingang war bis auf ein winziges Flugloch praktisch verbarrikadiert.

kama-bio_marsvolk_winter_isolation

Leider zeigt sich dennoch ein recht grausiges Bild bei der kurzen Von-Außen-Kontrolle. Viele tote Bienen liegen am Flugloch, auch beim näheren Hinhören ist nicht das vertraute Brummen der Bienentraube zu hören ….
Weder sieht das vertrauenserweckend aus noch lässt dieser Anblick hoffen, dass die Marsianerinnen den Winter überstehen werden.

kama-bio_november_tote_mars_bienen

Eine Möglichkeit, um ein solches Unheil abzuwenden, ist es, das Volk im Spätsommer mit einem anderen zu verschmelzen, um die Bienenmasse für den Winter zu erhöhen. Für uns war dieser Tipp zu spät gekommen, ob die besseren Isolation reichen wird für Mars‘ Überleben, werden wir erst im Frühjahr sehen …

  • Aktuelles vom Marsvolk

    • tote BienenIrren ist ja so menschlich …

      Von Frühjahrsraubzügen und Totengräbern *Fotos & Nachruf  von KA* Nachdem wir vor wenigen Tagen voll Freude den Beginn des Bienenjahr 2017 gefeiert haben, so drängt sich nach der gesterigen Durchsicht doch für den Moment eher der Beginn eines notwendigen Begreifensprozesses auf, denn in zwei Kästen finden wir nur tote Bienen. Schwer zu beantworten, ob das immer so war, und was genau sich Mutter Natur dabei gedacht … weiterlesen

    • Bienen in der Frühjahrssonne

      Wir Party – Ihr Putzen! *Fotos & Text  & Erleichterung von KA* Mitte Februar 2017 und alle vier KAMA-VÖLKER sind am Leben!!!! JUCHUUUUU! Unsere Erleichterung ist maßlos. Vorallem die Marsianerinnen haben uns Sorge bereitet, weil sie im Herbst so klein waren, zudem ist ihre Königin, Somana, eine Herbstkönigin und hat möglicherweise nicht mehr genug Drohnen zur Paarung abbekommen, weil es schon recht spät im Jahr war. … weiterlesen

    • Lebende & Tote

      Mars ist noch da! *Fotos & Text von KA* Ende Dezember 2016. Da MA und ich Weihnachten in seiner Urform feiern, sprich am 21.12., haben wir an den öffentlichen Feiertagen Zeit für andere Dinge. Da am zweiten Weihnachtsfeiertag das Wetter mitspielte und um Zenit die Bienen sehr aktiv waren, haben wir beschlossen, einen kurzen Blick bei unseren vier Völkern hineinzuwerfen und die Thymolplättchen, die wir im … weiterlesen

Die drei anderen Völker haben zudem seit ca. 3 Wochen Thymol drin, da der TMA – Tote Milben Abfall – im Oktober immer noch so hoch war. Bei Sonne, Mars und Venus waren schon gut Milben auf dem Gmüll, aber richtig schlimm war es bei Mond, da lagen obendrein auch noch unzählige Flügel herum … ?! Hä? Was ist das für ein Phänomen? Das bedarf wohl einiger Nachfforschung. Zumindest vernimmt man mit dem Ohr am Kasten das vertraute Brummen des Schwarms, was zumindest annehmen lässt, dass sie in der Mehrheit noch am Leben sind.

Es bleibt dennoch spannend …

Interessant: Bienen füttern einander ständig gegenseitig. Eine Biene, die beim Futter war, teilt dieses unter ihren anderen Schwestern auf, während sie herum krabbelt. Das hat zur Folge, dass Bienen auf einen Schlag gemeinsam verhungern, wenn das Futter ausgeht – das nenn ich mal selbstlosen Kommunismus!

  • Mehr zum Thema Varroa

    • Lebende & Tote

      Mars ist noch da! *Fotos & Text von KA* Ende Dezember 2016. Da MA und ich Weihnachten in seiner Urform feiern, sprich am 21.12., haben wir an den öffentlichen Feiertagen Zeit für andere Dinge. Da am zweiten Weihnachtsfeiertag das Wetter mitspielte und um Zenit die Bienen sehr aktiv waren, haben wir beschlossen, einen kurzen Blick bei unseren vier Völkern hineinzuwerfen und die Thymolplättchen, die wir im November hineingelegt hatten, herauszunehmen. Sehr zu unserer glückseeligen Überraschung sind die Marsianerinnen noch am Leben!!! Die Aktivitätsquote sah insgesamt bei allem Völkern am 26.12.2016 mittags in der Sonne so aus: Sonnenvolk: voll am Start, hyperaktiv und mit Nestputz unterwegs; wenig TMA Mondvolk: keine Regung vor dem Bau, die Traube recht weit unten; wenig TMA Marsvolk: keine Aktivität vor dem Bau, aber alle am Stelzeln … weiterlesen

    • Isomatte & Milbenplage

      Es ist schrecklich still beim Marsvolk … *Fotos & Text von KA* Ende November 2016. Im Süden Deutschlands hält sich die Kälte zwar noch zurück, von Winter kann noch gar keine Rede sein, aber der 21.12. ist ja auch noch etwas hin. Beim Einbauen unseres Fensters – man erinnere sich: Wir haben ein Loch in die Wand unseres Dachbodens gehackt, um besser auf unser Flachdach gelangen zu können – haben wir einen kurzen Blick auf unsere Völker Mars, Venus und Mond geworfen, die ihre Nester oben auf dem Dach haben. In das Loch in der Außenwand muss natürlich noch ein Fenster rein, denn im netten Bayern kann’s so nahe an den Bergen schon auch mal zu dollen Schneeverwehungen kommen, deswegen hat sich MA heute als Fenstermonteur verdingt Das Marsvolk hat zur … weiterlesen

    • Ein schlechter Deal

      Mit Zuckerbrot und Rührstab *Fotos von MA & Text von KA* Einfüttern. Auch wir haben mächtig und überschwänglich eingefüttert dieses Jahr, obwohl wir keinen Honig entnommen haben. Nach wie vor versuchen wir, nichts falsch zu machen, und tatasächlich hatte unser stärkstes Volk, das Sonnenvolk, noch einige Kilo Honig drin, als wir sie einige Tage nach der letzten Fütterung kontrolliert haben. Wir haben uns dazu entschieden, die Honigschwemme auf alle vier Völker zu verteilen. So haben sie alle zwei Rähmchen voll neben ihr Schiet bekommen, in der Hoffnung, dass sie den Honig noch umlagern, bevor es arg zu kalt wird. Ein befreundeter Imker hat prognostiziert, dass Mars nicht durchkommen würde, weil sie zu schwach sein. Ein paar Handvoll Bienen auf fünf Rahmen. Er riet uns, den Kasten zusätzlich zu isolieren, was … weiterlesen

    • Das Schicksal der Varroa

      Vom Drama der Vernichtung bei Milben und Bienen *Foto & Überlegungen von KA* Seit MA und ich uns mit den Bienen befassen, haben wir beide unabhängig voneinander das Gefühl, dass es uns zuwider ist wegen der Varroa, Säuren und Gifte auf die Mädels draufzukippen. Diese Aussage ruft bestimmt im Hauptteil der Imkerschaft Reaktionen wie „Das ist unverantwortlich“ und „Ohne Behandlung gehen die Völker ein“ hervor. Ob man will oder nicht, bringt einen das Thema Varroabehandlung an den Punkt, wo emotionale/rationale Betroffenheit und das generell tot geschwiegene Gefühl der Ohnmacht und das Wissen, dass wir (als Menschen)  gewaltig was verbockt haben, aufeinandertreffen. Jede_r Imker_in muss und wird aus daraus seine/ihre eigenen Schlüsse für ihren Umgang mit den Biens ziehen. Für MA und mich hat sich schnell heraus kristallisiert, dass wir mit … weiterlesen

    • Schlachtfeld

      Das Sonnenvolk wurde seiner Männer beraubt. *Resumee eines Genozid von und mit KA* Heute war kein leichter Tag. Weder für mich, (KA) noch für die Bienen des Sonnevolkes. Die Varros treibt uns um – zumindest gedanklich. Wir sind Anfänger und möchten nichts verkehrt machen. Das Drohnenrähmchen ist seit mehr als zwei Durchsichten halbvoll mit Drohnen und vor zwei Tagen haben wir dann beschlossen, es nun doch – wie in der herkömmlichen Imkerei empfohlen – herauszuschneiden, um die Drohnen auf Milbenbefall hin zu untersuchen. Leute und liebe Anfänger, ich sage euch, das ist KEIN SPASS! Da mir klar war, dass ich die süßen Brutpfelgerinnen von der Platte würde herunter bekommen müssen, bin ich diesmal von vorn herein mit voller Montur zum Einsatz am Kasten angetreten. Und wie erwartet war ziemlich Pogo, … weiterlesen

Kurzmitteilung

Gelb, knuffig und direkt vor der Haustür

Bienenvolk endeckt neue Weidegründe

Nachrichten von und mit  KA

Unsere Dachvölker – also mindestens die – haben seit kurzem die gelben Blumen der noch unidentifizierten Pflanzengattung auf unserem Falchdach entdeckt. Das ist mal ne Menge Weideland! Das Flachdach hat bestimmt zwischen 200 und 300 qm und davon ist ein großer Teil bepflanzt …

Eure Imker und eure Imkerin gratulieren zum neuen Futternapf!

kama.bio_Bienen_Flachdacht_Mond_Mars_Venus

kama.bio_bienen_auf_dem_dach_weide1

 

Galerie

Am Anfang war …

… viel Arbeit.

Man kennt ja die Redewendung von den „fleißigen Bienen“. Ich finde, man kann diese getrost auf die „fleißigen Imker_innen“ erweitern.

Leben mit Bienen ist ein wundervolles Geschenk, gleichsam ist es eine ungeheure Materialschlacht. Ein Magazin oder eine Beute  – wir mögen dieses Wort nicht sehr gern und werden in Zukunft Bienenkasten, Bienenbau oder Bienenhaus dazu sagen – muss bei der biologischen Imkerei mit schadstoffarmen Substanzen behandelt werden. Also keine Lacke von BASF sondern in dem Fall von AURO – eine Holzlasur in Honiggelb

kama.bio_ma_Bienenkaesten_erster_tag

kama.bio_ka_arbeiten_im_sonnenschein

kama.bio_ka_bienenkaesten_erster_teil_geschafft

Der Vorteil solcher Lasuren liegt eindeutig in der Einfachheit beim Verarbeiten. Kein Pinselverkleben weil wasserlöslich, kein Gestank weil nur aus Ölen bestehend, keine Probleme auf der Haut, weil natürlichen Ursprungs (Falls sich das wie Werbung anhört: 1. Ja, sorry. 2. gute, umweltschonende Produkte verdienen mehr Aufmerksamkeit, die Welt soll endlich wieder bio werden!) Der Wehrmutstropfen an diesen Mitteln ist, dass man sie gut und gerne drei Mal auftragen muss, bis die gewünschte Deckung und Wasserressistenz erreicht ist.

kama.bio_ka_und_ma_helden_der_arbeit_1

So kam es, dass wir drei Tage in Folge mehrere Stunden auf unserem Flachdach zugebracht haben, um die Bienenkästen zu behandeln. Es empfiehlt sich übrigens beim Streichen die Bildung von „Nasen“ zu vermeiden, diese trocknen wesentlich langsamer als der Rest und können selbst nach Tagen noch kleben

 

 

 

Galerie

Mit dem Hammer durch die Wand

Bienenhaltung auf dem Flachdach

Über unserem Wohnzimmer direkt liegt das Flachdach unseres Hauses. Es wurde vor Jahren schon ganz wunderbar bepflanzt und ist der perfekte Ort für die Bienenhaltung. Warum?

  1. Die Bienen haben freie Ein- und Ausflugwege
  2. Es gibt kaum bis keine Gefahren von Bären, Mardern oder Mäusen
  3. Kein unerwünschter zweibeiniger Randalier-Besuch. (Vögel sind natürlich erwünscht. Unaufgeklärte Kinder werfen Bienenkästen hingegen gerne um … traurig aber wahr …)
  4. Diebstahl von Kästen (JA! Das kommt leider immer wieder vor) ist äußerst schwierig bis unmöglich
  5. Wir Imker haben es nicht weit bis zu unseren Schützlingen
  6. Wir Imker haben unsere Ruhe beim Arbeiten und können uns gleichzeitig sonnen, wenn Punkt 7 erfüllt ist.
  7. Der Platz ist warm und sonnig, sofern das Wetter nicht kalt, wolkig und regnerisch ist …
  8. Flachdächer sind hip

Bis vor wenigen Tagen trennte uns von diesem wunderbaren Falchdach eine Mauer. Es galt also, sich mit Hämmern und Meißeln durch diese hindurchzubohren. Vorteil: Man spart sich das Fitnessstudio und fröhnt den handwerklichen Neigungen, Nachteil: Staub und Muskelkater.

kama.bio_fensterbaustelle

kama.bio_ma_da_geht_es_lang

kama.bio_ka_ich_sehe_schon_etwas_licht

kama.bio_ka_mauerdurchbruch

In den so entstandenen Mauerdurchbruch wird noch ein Fenster eingesetzt. Dieses ist bestellt, aber wurde noch nicht geliefert. Bald mehr dazu ….

kama.bio_ka_ein_fenster_ins_guene