tote Bienen

Irren ist ja so menschlich …

Von Frühjahrsraubzügen und Totengräbern

*Fotos & Nachruf  von KA*

Nachdem wir vor wenigen Tagen voll Freude den Beginn des Bienenjahr 2017 gefeiert haben, so drängt sich nach der gesterigen Durchsicht doch für den Moment eher der Beginn eines notwendigen Begreifensprozesses auf, denn in zwei Kästen finden wir nur tote Bienen.
Schwer zu beantworten, ob das immer so war, und was genau sich Mutter Natur dabei gedacht hat, aber Bienenvölker sind fragile Wesen… zumindest dieser Tage.
Sehr zu unserer erschütterten Überraschung haben Mars und Mond die zweite Hälfe des Winters nicht überlebt … Die rege Aktivität vor dem Flugloch war lediglich auf fremde Bienen zurückzuführen, die Honig- und Pergavorräte geplündert haben. Ähnlich wie im Herbst, als das Futter begann knapp zu werden.
Nebst aller Trauer um den drastischen Schwund zweier Völker drängt sich doch ein wichtiger Hinweis für Imkeranfänger auf, der an dieser Stelle natürlich auch genannt werden soll:  Nur wenn im Frühjahr die Bienen mit Pollen vor ihrem Flugloch gesichtet werden, ist davon auszugehen, dass das Volk noch lebt. Aktivität allein reicht nicht, sie zeigt lediglich das aus menschlicher Sicht vollkommen amoralische Verhalten der Bienen an. Oder wer von uns würde zwei Monate nach Ableben das Grab der Oma ausheben, um ihren teuren Brillantschmuck mitzunehmen und zu versetzen ?!

Irgendwie würde es helfen zu verstehen, was genau passiert ist. Als Imker-Beginner sehnen wir uns nach dem Trostpflaster aus Gründen und des Verstehen, auch um ggf Fehler nicht zu wiederholen. Die Totengräberarbeit an den Stöcken brachte etwas Aufschluss zu dem vorangegangenen Massensterben.

Mars:
Wie schon oft erwähnt war Mars das kleinste Volk, sie hatten spät in 2016 noch mal umweiseln müssen und waren mit geringer Volkstärke in den Winter gegangen, weswegen ihre Nestkiste auch diese schrecklich modische Isomatte umgebunden hatte.
Bei Mond zeigte sich das grausigste Bild: Zwischen zwei Wabenplatten entdeckten wir eine Handgroße Traube aus teilweise schimmeligen und verrottenden toten Bienen. Schlusszufolgern was in diesem Stock geschehen ist, fällt daher nicht schwer. Mars ist in an einem Punkt Zwischen Anfang Januar und Anfang Mitte März erfroren. Wir finden Bienen in kopfüber Zellen, sogar zwei schlüpfende Bienchen, welche die Kälte dahin gerafft hat. Wirklich ausmalen mag man sich das Szenario des langsamen Sterbens der Mars-Bienen mit  menschlich-emotionaler Vorstellungskraft nicht

Bienentraube_tot

Marsvolk in einer erfrorenen Traube

Erfrorene Bienen

Tote Bienen des Marsvolks auf ihrer Wabe

tote Bienen

Tote Marsvolk-Bienen

Bienensterben

Trauer um Marsvolk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


MOnd:
Die Begebenheiten des MOndvolk-Sterbens hingegen gestalten sich weit mysteriöser. Sieben Waben sind einfach leer, der Boden ist mit Bienen bedeckt, doch bei weiten keine zwanzigtausend, was die Frage aufkommen lässt: Wohin sich die MOnd-Bienen verschwunden?

Meine liebste Vorstellung wäre, dass sie irgendwann zu den anderen Völkern umgesiedet sind und sich mit einer Ladung Futtter bei ihren Schwesternnestern hinein gebettelt haben. Keine Ahnung, ob das wahrscheinlich oder gar sinnvoll ist? MOnd war ja immer etwas querulat drauf, aber ob sie so weit gehen würden? Schwer zu sagen … Auch ihre Königin, Moja, haben wir unter den toten Bienen nicht gefunden, sie hatten eine blaue Markierung, daher wundert uns das schon. Ganz offenbar haben wir es im Falle von MOnd mit jenem speziellen Grusel-Phänomen zu tun, das seit einigen Jahren eine große Zahl der Imkerschaft immer wieder heimsucht – das Verschwinden ganzer Völker nach dem Winter.

Sonne und Venus geht es glücklicherweise hervorragend. Sie haben wenige Milben und sind fleißig mit Nestvergrößerung beschäftigt. Unsere nächsten Schritte werden uns in Richtung der Kleinzüchtung führen. Denn auch wir sind ein Teil der Natur und wir machen einfach weiter!

Bienen in der Frühjahrssonne

Wir Party – Ihr Putzen!

*Fotos & Text  & Erleichterung von KA*

Mitte Februar 2017 und alle vier KAMA-VÖLKER sind am Leben!!!!
JUCHUUUUU! Unsere Erleichterung ist maßlos. Vorallem die Marsianerinnen haben uns Sorge bereitet, weil sie im Herbst so klein waren, zudem ist ihre Königin, Somana, eine Herbstkönigin und hat möglicherweise nicht mehr genug Drohnen zur Paarung abbekommen, weil es schon recht spät im Jahr war. Ergo: Weniger Eier = weniger Bienen = weniger Wärme im Winter. Deswegen haben wir ihren Bau isoliert und das scheint geholfen zu haben. Je weniger Wärme die Bienen selbst erzeugen müssen umso besser die Überlebenschance eines Volkes … unter der Isomatte war es auch an kalten und wolkigen Tagen immer gut fünf Grad wärmer … und lustig sieht es auch aus

INTERESSANT: Die Bienenkönnigin fliegt zum Beginn ihrer hoheitlichen Eierlegemaschinen-Karriere hinaus aus dem Nest und paar sich mit den Drohnen, die sie am Drohnensammelplatz findet. Die abertausend Spermien, die sie dabei bekommt, SPEICHERT SIE!!! – JA, die Königin speichert sie in ihrem Körper !!! – für den Rest ihres Lebens, das mit unter bis zu vier Jahren währen kann. Anhand ihrer Entscheidung, eines ihrer Eier mit einem Spermium zu befruchten, entstehen im Folgenden Arbeiterinnen oder eben unbefruchtet: Drohnen.

       

Links im Bild das Sonnenvolk – unsere Überfliegerinnen. Weil sie so viel Honig drin hatten, haben wir den zum Einwintern unter ihren Schwerstervölkern aufgeteilt.
Rechts das Mondvolk – wie immer etwas sonderlich … Was haben die da in der Gruppe schon wieder zu bequakeln die Mädels?
Ob Somana im kommenden Jahr einen großen Schwarm hervorbringen kann, werden wir noch sehen. Momentan sind wir erst mal überglücklich, dass alle Schwärme wohl auf sind. Besonders die Venusen waren aktiv, daher ein kleiner Aussschnitt von ihrem regen Treiben vor dem Nest. Da Bienen in dieser Jahreszeit kaum Nahrung finden, fliegen sie vorrangig raus, um sich zu erleichtern. Bienen speichern ihre Exkremente, sie kacken – zu gut Deutsch – nicht ihre Bude voll :D.
Es werden auch die Verstorbenen hinausbefördert.
Wir konnten beobachten, dass sie sich oft sogar die Mühe machen, eine tote Artgenossin fünfzig bis hundert Meter hinüber zum Feld zu schleppen, wo sie sie dann der Erde überantworteten. Auf diese Weise bleibt alles erhalten, denn Insekten bilden einen großen Anteil der Biomasse in gesunden Ökosystemen.

Na dann – Prost Frühjahr!

kama.bio_Venusvolk_Bienen_Februar_2017 from KAMA on Vimeo.

Video

Lebende & Tote

Mars ist noch da!

*Fotos & Text von KA*

Ende Dezember 2016.
Da MA und ich Weihnachten in seiner Urform feiern, sprich am 21.12., haben wir an den öffentlichen Feiertagen Zeit für andere Dinge. Da am zweiten Weihnachtsfeiertag das Wetter mitspielte und um Zenit die Bienen sehr aktiv waren, haben wir beschlossen, einen kurzen Blick bei unseren vier Völkern hineinzuwerfen und die Thymolplättchen, die wir im November hineingelegt hatten, herauszunehmen.

kama-bio_aufraeumen_an_weihnachten

Sehr zu unserer glückseeligen Überraschung sind die Marsianerinnen noch am Leben!!!

Die Aktivitätsquote sah insgesamt bei allem Völkern am 26.12.2016 mittags in der Sonne so aus:

Sonnenvolk: voll am Start, hyperaktiv und mit Nestputz unterwegs; wenig TMA
Mondvolk: keine Regung vor dem Bau, die Traube recht weit unten; wenig TMA
Marsvolk: keine Aktivität vor dem Bau, aber alle am Stelzeln beim Reinschauen, kaum TMA
Venusvolk: Aktiv vor dem Bau, dicke Traube unter dem Deckel, wenig TMA

Alles in allem lässt dieser Zustand die Hoffnung wachsen, dass die Völker über den Winter kommen werden. Wobei wir das natürlich mit Sicherheit erst im März sagen werden können.
Wir haben uns desweiteren gegen eine Behandlung mit OXALSÄURE entschieden, die normalerweise um den 21.12. herum gemacht wird, wenn die Bienen in der Brutpause sind. Da die zweite Langzeitbehandlung mit den Thymol gute Ergebnisse gebracht hat, möchten wir den Mädels eine weitere Giftdusche ersparen.

Bisher hat die reduzierte Anwendung von Behandlung (Wir haben nur mit Thymol gearbeitet) keine Nachteile gebracht. Im kommenden Sommer werden wir das Projekt mit den kleinen Zellen angehen, um die Milbenbelastung für die Bienen weiter einzudämmen.

Generelle Infos zum Thema Varroa gibt es hier.

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    • Mit besten Grüßen …

      Flüssiges Gold für Mars und Venus Heute am 29. Mai 2016 steht eine erste Durchsicht von Mars und Venus an. Gestern hatte es geregnet, da haben wir den Termin verschoben. Das Marsvolk bekommt jetzt eine Honigwabe vom Sonnenvolk in seinen Honigkasten gehängt, damit sie sich annimiert fühlen, ihre Speisekammer besser anzunehmen – TIPP von unserer lieben Adleheid Hier ein Blick in den Brutraum vom Marsvolk. Die Venusienen bekommen Honig vom Mond …. Hier ein Blick in den … zum vollständigen Artikel

    • Sonnenvolk trauert um Bienenkönigin

      Eine erste tote Königin *Impressionen von KA* Beim kürzlichen Durchsehen des Sonnenvolknestes hat MA eine Weiselzelle aufgespürt und diese entfernt. In diesen extra großen Waben werden Königinnen herangezüchtet, indem die Larve von den Bienen mit Gelee Royal gefüttert wird. Ein hochpotentes Serum, das die Bienen herstellen und das den Organismus der heranwachsenden Biene auf „Königin“ einstellt, und laut MAs Angaben wie Sperma riecht. Um das Volk am Schwärmen zu hindern bzw von dieser Idee abzubringen, werden im … zum vollständigen Artikel

Isomatte & Milbenplage

Es ist schrecklich still beim Marsvolk …

*Fotos & Text von KA*

Ende November 2016.
Im Süden Deutschlands hält sich die Kälte zwar noch zurück, von Winter kann noch gar keine Rede sein, aber der 21.12. ist ja auch noch etwas hin. Beim Einbauen unseres Fensters – man erinnere sich: Wir haben ein Loch in die Wand unseres Dachbodens gehackt, um besser auf unser Flachdach gelangen zu können – haben wir einen kurzen Blick auf unsere Völker Mars, Venus und Mond geworfen, die ihre Nester oben auf dem Dach haben. In das Loch in der Außenwand muss natürlich noch ein Fenster rein, denn im netten Bayern kann’s so nahe an den Bergen schon auch mal zu dollen Schneeverwehungen kommen, deswegen hat sich MA heute als Fenstermonteur verdingt

kama-bio_fensterbau_november2016

Das Marsvolk hat zur besseren Isolation von uns im Oktober eine Isomatte umgebunden bekommen, auch den leeren Bereich im Brutkasten hinter dem Schiet haben wir zusätzlich isoliert. Der Eingang war bis auf ein winziges Flugloch praktisch verbarrikadiert.

kama-bio_marsvolk_winter_isolation

Leider zeigt sich dennoch ein recht grausiges Bild bei der kurzen Von-Außen-Kontrolle. Viele tote Bienen liegen am Flugloch, auch beim näheren Hinhören ist nicht das vertraute Brummen der Bienentraube zu hören ….
Weder sieht das vertrauenserweckend aus noch lässt dieser Anblick hoffen, dass die Marsianerinnen den Winter überstehen werden.

kama-bio_november_tote_mars_bienen

Eine Möglichkeit, um ein solches Unheil abzuwenden, ist es, das Volk im Spätsommer mit einem anderen zu verschmelzen, um die Bienenmasse für den Winter zu erhöhen. Für uns war dieser Tipp zu spät gekommen, ob die besseren Isolation reichen wird für Mars‘ Überleben, werden wir erst im Frühjahr sehen …

  • Aktuelles vom Marsvolk

    • tote BienenIrren ist ja so menschlich …

      Von Frühjahrsraubzügen und Totengräbern *Fotos & Nachruf  von KA* Nachdem wir vor wenigen Tagen voll Freude den Beginn des Bienenjahr 2017 gefeiert haben, so drängt sich nach der gesterigen Durchsicht doch für den Moment eher der Beginn eines notwendigen Begreifensprozesses auf, denn in zwei Kästen finden wir nur tote Bienen. Schwer zu beantworten, ob das immer so war, und was genau sich Mutter Natur dabei gedacht … weiterlesen

    • Bienen in der Frühjahrssonne

      Wir Party – Ihr Putzen! *Fotos & Text  & Erleichterung von KA* Mitte Februar 2017 und alle vier KAMA-VÖLKER sind am Leben!!!! JUCHUUUUU! Unsere Erleichterung ist maßlos. Vorallem die Marsianerinnen haben uns Sorge bereitet, weil sie im Herbst so klein waren, zudem ist ihre Königin, Somana, eine Herbstkönigin und hat möglicherweise nicht mehr genug Drohnen zur Paarung abbekommen, weil es schon recht spät im Jahr war. … weiterlesen

    • Lebende & Tote

      Mars ist noch da! *Fotos & Text von KA* Ende Dezember 2016. Da MA und ich Weihnachten in seiner Urform feiern, sprich am 21.12., haben wir an den öffentlichen Feiertagen Zeit für andere Dinge. Da am zweiten Weihnachtsfeiertag das Wetter mitspielte und um Zenit die Bienen sehr aktiv waren, haben wir beschlossen, einen kurzen Blick bei unseren vier Völkern hineinzuwerfen und die Thymolplättchen, die wir im … weiterlesen

Die drei anderen Völker haben zudem seit ca. 3 Wochen Thymol drin, da der TMA – Tote Milben Abfall – im Oktober immer noch so hoch war. Bei Sonne, Mars und Venus waren schon gut Milben auf dem Gmüll, aber richtig schlimm war es bei Mond, da lagen obendrein auch noch unzählige Flügel herum … ?! Hä? Was ist das für ein Phänomen? Das bedarf wohl einiger Nachfforschung. Zumindest vernimmt man mit dem Ohr am Kasten das vertraute Brummen des Schwarms, was zumindest annehmen lässt, dass sie in der Mehrheit noch am Leben sind.

Es bleibt dennoch spannend …

Interessant: Bienen füttern einander ständig gegenseitig. Eine Biene, die beim Futter war, teilt dieses unter ihren anderen Schwestern auf, während sie herum krabbelt. Das hat zur Folge, dass Bienen auf einen Schlag gemeinsam verhungern, wenn das Futter ausgeht – das nenn ich mal selbstlosen Kommunismus!

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      Vom Drama der Vernichtung bei Milben und Bienen *Foto & Überlegungen von KA* Seit MA und ich uns mit den Bienen befassen, haben wir beide unabhängig voneinander das Gefühl, dass es uns zuwider ist wegen der Varroa, Säuren und Gifte auf die Mädels draufzukippen. Diese Aussage ruft bestimmt im Hauptteil der Imkerschaft Reaktionen wie „Das ist unverantwortlich“ und „Ohne Behandlung gehen die Völker ein“ hervor. Ob man will oder nicht, bringt einen das Thema Varroabehandlung an den Punkt, wo emotionale/rationale Betroffenheit und das generell tot geschwiegene Gefühl der Ohnmacht und das Wissen, dass wir (als Menschen)  gewaltig was verbockt haben, aufeinandertreffen. Jede_r Imker_in muss und wird aus daraus seine/ihre eigenen Schlüsse für ihren Umgang mit den Biens ziehen. Für MA und mich hat sich schnell heraus kristallisiert, dass wir mit … weiterlesen

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Kurzmitteilung

Leb wohl Manaa

Das Marsvolk hat seine Königin verloren.

*Ein Nachruf von KA*

Wir wissen nicht wann, wir wissen nicht wie, wir wissen nicht warum. Aber Manaa ist fort. Wie schon bei der letzten Durchsicht vermutet hat sich bei neuerlichem Durchschauen heute herausgestellt, dass keine Brut mehr im Nest ist. Ergo: Die Königin ist nicht mehr da.

Wir haben im Zuge der ganzen Entwicklung beobachten können, dass die Mars-Bienen weit aggressiver und viel weniger aktiv waren als bislang. Das Ausbleiben der Hormone, bedingt vermutlich diese Verhaltensänderung. MA hat beim Kastenöffnen prompt einen Stich auf die Augenbraue bekommen. So kennen wir die Marsianerinnen wirklich nicht. Für ihn hieß es dann einen Tag lang in 2D kucken …

Das Sonnenvolk – die Armen müssen momentan für fast alles herhalten – hat nun eine Wabe voll mit Brut und Weiselzellen gespendet, um den Marsianerinnen die Möglichkeit zu geben, sich eine Königin zu ziehen. So es gelingt, wird die Nachfolgerin den Namen Somana tragen. Viel Erfolg Mädels!

Wo auch immer du bist, Manaa, wir wünschen dir alles Gute. Danke für alles!

Bei diesem traurigen Anlass haben wir gelernt, dass Bienen in einer solchen Situation auch folgende Strategie verfolgen: Bis zu 10 Arbeiterinnen beginnen, Eier zu legen, aus denen dann Drohnen schlüpfen, weil diese unbefruchtet sind. Das Volk zieht sich einen Haufen Männer und somit DNA-Verteiler heran, bevor es zu Grunde geht. Mutter Natur, du bist echt genial

Kurzmitteilung

WO IST MANAA?!

Auf der Suche nach der Bienenkönigin.

*Ein Bitte-melde-dich von KA*

Bei der gestrigen Durchsicht lief alles ohne große Schwierigkeiten. Wir haben eine Liste zum Protokollieren, wo wie alles eintragen, was in den Stöcken los ist … oder eben auch nicht … Wie im Fall von Manaa, der Königin des Marsvolkes.

Noch immer haben wir sie nicht zu Gesicht bekommen. Die Marsianerinnen haben seit der letzten Durchsicht ihren Honigraum komplett leer geräumt und sind nur unten in ihrem Nest. Dieses Vorgehen des Biens macht uns stutzig und wir haben den Honigraum heruntergenommen, um sie nicht durch den ungenutzten Raum in ihrem Temperieren zu beeinträchtigen. Im Grunde ist es ja nicht schlimm, dass sie zurzeit nicht viel Honig eintragen, aber wir haben zudem beobachtet, dass das Marsvolk weit schwächer und kleiner ist als das Venusvolk. Das erscheint uns sonderbar, denn vor ein paar Wochen, als die beiden Biens, Mars und Venus, bei uns eingezogen sind, war das noch umgekehrt. Nun fragen wir uns natürlich, ob da irgendwas nicht stimmt, ob Manaa womöglich ausgezogen oder tot ist ….

WIE STELLT MAN ALSO FEST, OB DIE KÖNIGIN ANWESEND IST?!

Nachfragen bei unserer Imkermeisterin haben folgendes ergeben: Zum Verifizieren der Anwesenheit Ihrer Majestät, der Königin, prüft man die Brutwaben auf frische unverdeckelte Brut! Sind kleine Larven anwesend, wurden diese vor Kurzem von der Königin gelegt. ERGO: Die Gute ist anwesend und mag sich einfach nur nicht zeigen.  Sollte dies NICHT der Fall sein, ist die Königin höchstwahrscheinlich fort. Sofern auch keine Weiselzellen vorhanden sind, ist das Volk nun Führerinnenlos!

Bei der nächsten Durchsicht werden wir diesen Sachverhalt prüfen. Sollte sich herausstellen, dass Manaa tatsächlich weg ist, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Eine neue Königin ins Volk einführen oder
  • Das Volk mit einem anderen fusionieren

Es bleibt spannend – Fortsetzung folgt …..

 

 

Ans Auge gegangen

KAs erster Bienenstich ins Gesicht.

*Kurzer Leidensbericht von KA*

„Warum tragt ihr denn keine Schutzkleidung?“
Berechtigter Einwand, berechtigte Frage.
Die Antwort muss ich wohl schuldig bleiben, ich kann mich ihr nur annähern. Arbeiten ohne Schutzkleidung ist interessanter – tatsächlich sind die zahm gezüchteten Honigbienen ja auch nicht sonderlich angriffslustig – und vor allem hat man ohne Handschuhe einfach auch mehr Gefühl beim Arbeiten an und mit den Rähmchen.

Nun ist da das Mondvolk. Diese Mädels sind echt ein bisschen taffer als ihre Schwestern in den anderen Stöcken. Sobald wir den Kasten aufmachen, kommen sie an und kucken. Sie schwirren uns mit Vorliebe vor dem Gesicht herum. Was mich zu der Frage bringt, ob Bienen in der Lage sind, das Gesicht als Gesicht und damit als schmerzempfindliche Zone – man denke mal an die Nase beim Bären – einzuordnen, oder ob sie auf gut Glück den Bereich anfliegen, der eben da ist …?

Wie und was auch immer … bei der heutigen Durchsicht hat sich einen Mondianerin entschlossen, der wüsten Eindringliene – also mir – eine zu verpassen und hat mich daher gezielt unter das linke Auge gestochen. Ruhe in Frieden, Kleine!

Bienenstiche im Gesicht neigen aufgrund des sehr weichen Gewebes dazu, stäker anzuschwellen als an anderen Stellen des Körpers. Prost! Ich war ehrlich gesagt auch nachlässig mit der Sofortmaßnahme, habe nur kurz etwas Zwiebel draufgedrückt und mit MA die Durchsicht weiter gemacht und beendet – dann mit Schutzkleidung! Ein Fehler, denn das sofortige Bahandeln ist die beste Medinzin bei Stichen. Somit hatte ich dann das Vergnügen, zwei Tage lang wie eine halbgesichtige Klingonin rumzulaufen … wo ist jetzt der geschwollenes-Gesicht-Smiley?

kama.bio_klingonin_KA

Mein invalider Zustand der folgenden Tage hat mich dann dazu animiert, mich mit den Hausmitteln bei Bienenstichen und den moderneren Methoden wie Homeopathie zu befassen. Mit Schuldmedizin und Pharmankonzernzeugs haben wir es hier nicht so …. Jedenfalls ist dies das Ergebniss meiner Recherche.

Bei Bienenstichen hilft:

  • Sofort reagieren! Gegebenenfalls ’ne Dosis Rescuetropfen schlucken.
  • Zwiebel oder auch Zitrone aufschneiden und mindestens 15 bis 35 Minuten draufdrücken. Scheiben dabei regelmäßig erneuern, und JA! Bei einem Stich unter dem Auge ist ’ne Zwiebel nicht der Hit
  • Im Folgenden mit Essigwasser getränkte Waschlappen Stofflappen einfrieren und damit Kühlen, solang man Zeit und Nerven hat
  • Kühlen mit Kühlpacks oder zerstoßenen Eiswürfeln im Stoff geht auch.
  • Apis Mellifera D12 nehmen: 3 bis 4 Kügelchen unter die Zunge und dort auflösen lassen, das kann man drei- bis viermal am Tag machen.
  • Und zu guter Letzt: Den bite away stick benutzen. Wobei der angeblich seine beste Wirkung bei sofortigem Einsatz nach dem Stich haben soll. Was ist das nun? Dieses kleine Gerät arbeitet über punktuelle Hitze, mit der die Einweiskomplexe des Giftes im Gewebe zerstört werden – also ein physikalisches Mittel. Ich finde die Idee interessant und habe das Ding besorgt. Beim nächsten Stich werde ich testen, ob es hält, was es verspricht.

Das erfahrt ihr dann hier! Bis bald

Kurzmitteilung

Mit besten Grüßen …

Flüssiges Gold für Mars und Venus

Heute am 29. Mai 2016 steht eine erste Durchsicht von Mars und Venus an. Gestern hatte es geregnet, da haben wir den Termin verschoben. Das Marsvolk bekommt jetzt eine Honigwabe vom Sonnenvolk in seinen Honigkasten gehängt, damit sie sich annimiert fühlen, ihre Speisekammer besser anzunehmen – TIPP von unserer lieben Adleheid

Hier ein Blick in den Brutraum vom Marsvolk.

kama.bio_mars_bienen

Die Venusienen bekommen Honig vom Mond …. Hier ein Blick in den Brutraum der edlen Weiberwirtschaft. Sie sind bislang das kleinste Volk, dafür hat ihre Königin einen hübschen blauen Punkt auf dem Rücken

kama.bio_venus_Bienen

Galerie

Mars und Venus

Noch mehr Mitbewohner!

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind die beiden neuen Völker Mars und Venus auf unserem Flachdach eingezogen. Obwohl es heute recht kalt ist, sind die Bienen aktiv.

kama.bio_Marsianer_Tag_1

Hier im Vordergrund sieht man die Marsianer – das gefällt mir wiklich – dahinter ist der Kasten der Venusen.

Das Ganze sieht dann so aus. (Man beachte die wunderschöne Bepflanzung von David) Linkerhand das Mondvolk. Dahinter der Durchgang zu unserem Speicher. (Ich glaube, die Wand streich ich noch weiß diesen Sommer, sobald das Fenster drin ist …)

kama.bio_Bienen_Flachdacht_Mond_Mars_Venus

Das Venusvolk ist laut Adelheids Angaben etwas kleiner, dann haben wir nicht so viel Stress damit (WIR ARMEN ANFÄNGER!! ) Wir sind gespannt, wie es sich entwickeln wird. In den nächsten 5 bis 7 Tagen steht die erste Durchsicht der Neuankömmlinge an.