KAs erstes Mal

Durchsicht von Sonne und Mond

Erfahrungsbericht von und mit  KA

Am 1 Juni 2016 habe ich das erste Mal mit MA zusammen zwei der mit uns lebenden Völker durchgeschaut, wie es im Imkerjargon so schön heißt. MA hatte sich während der zwei Wochen, in denen ich nicht bei uns am Hof war, alleine um die Völkern kümmern müssen, und somit war auch das Erste, was er zum gemeinsamen Arbeiten sagen konnte: Zu zweit ist es viel entspannter! Da wir erst vor Kurzem mit der Imkerei begonnen haben, besitzen wir noch kaum handwerkliche Routine, bei uns kommt außerdem dazu, dass wir wirklich sehr bemüht sind, keine Bienen bei unseren Kontrollen umzubringen, daher ist schnelles und in dem Sinne effizientes Vorgehen derzeit nicht an der Tagesordnung.

TIPP FÜR ANFÄNEGR:. Tätigkeiten, wie das Herausnehmen von angelegten Weiselzellen, gehen gemeinsam deutlich leichter von der Hand – einer hält das Rähmchen, der/die andere entfernt vorsichtig die Wachseinheit.

Natürlich kann man beim Arbeiten am Kasten auch viel sachlicher vorgehen. Viele Imker stellen das Rähmchen einfach auf dem Rand des Kastens ab und arbeiten dann mit der freien Hand. Das ist auf jeden Fall auch gut und machbar und im Fall von alleine arbeiten die einzige Möglichkeit. Wir bzw vorrangig MA hat in den ersten Wochen folgendes beobachten können.

Je langsamer und ruhiger wir mit dem offenen Kasten und dem Volk arbeiten, desto weniger stressen wir die Bienen. Das Thema Stress wird uns in der Zukunft noch beschäftigen, dazu wird es eigenes Kapitel geben. Zunächst mal hier ein kurzer Überblick möglicher Stressfaktoren und deren Auswirkung und Eindämmung.

  • Öffnen das Kastens: Am Anfang sind die Bienen in der Regel sehr ruhig, bis sie nach einer Weile feststellen, dass Licht ins Nest eindringt. Auch das Klima ändert sich sehr aprupt, wenn man den Kasten aufmacht. Oben am Deckel laufen zumeist Bienen herum, MA hat sich angewöhnt, sie ins Brutnest herunter zu kehren. KEHREN nervt unsere Bienen deutlich weniger als herunter gechütttelt zu werden! Theorethisch können sie auch auf dem Deckel verbleiben, wenn sich dort allerings Wachs vom Wildbau befindet, macht es Sinn diesen zu entfernen.
  • Das Verwenden von Rauch: Diese Methode zur Beruhigung der Bienen ist ein tradiertes Verfahren in der Imkerei. Der Hintergrundmechanismus dabei ist folgender: Wenn die Bienen die Wahrnehmung haben, dass es brennt, machen sie sich bereit, das Nest zu verlassen. Genau wie beim Schwärmen fressen/saugen sie sich dazu mit Honig voll, um diesen als Vorrat mitzunehmen. Volle Mägen machen sie träge – soweit die Theorie. Wir haben uns angewöhnt, bevor wir den Kasten aufmachen, von unten Rauch hineinzublasen. Das funktioniert soweit gut, trotzdem sollte man sich vergegenwärtigen:  Die Angst vor Feuer ruft in einem Tierorganismus Stress hervor. Wir Imker machen uns dieses Reaktionsmuster zu Nutzen, versetzt man sich allerdings in die Position der Biene ist dieses Vorgehen eher unangenehm. Wir überlegen daher, bei unseren Völkern OHNE RAUCH zu arbeiten und im Fall von Uruhe eben Schutzkleidung zu tragen.
  • Das Herumschieben der Wabenrähmchen: Im Brutnest unten ist es unglaublich eng. Unsere Bienen bauen zum Teil auch Verbindungsbrücken zwischen den einzelnen Rähmchen, diese muss man beim Durchsehen leider kaputt machen, um die einzelnen Rähmchen herausnehmen zu können. Meist verhalten sich die Bienen selbst dann noch ruhig uns wuseln einfach weiter auf ihren Waben herum. MA hat sich gar nicht erst angewöhnt, sie ins Nest runter zu schütteln. Wir lassen sie auf ihrer Wabenplatte und wenn wir uns eine Stelle dort genauer anschauen wollen PUSTEN wir sie an. Bienen mögen kein CO2, vllt stört sie auch der Kaffeegeruch auf jeden Fall wimmeln sie fort und machen die Stelle frei. Das ist weit sanfter als sie mit dem Besen zu vertreiben.

Bei unserer ersten gemeinsamen Durchsicht von Sonne und Mond haben wir endlich auch die beiden Königinnen gesehen. Juchuu! Sie verfügen zwar weder über Kabel noch Boxen oder gar Schalter oder Bildschirme, haben aber trotzdem einen Blaupunkt auf dem Rücken.

Um sich als Anfänger noch etwas besser in die Arbeit mit den Völkern hineinzufinden, hilft ggf dieser Artikel … viel Spaß!

 

Galerie

Mars und Venus

Noch mehr Mitbewohner!

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind die beiden neuen Völker Mars und Venus auf unserem Flachdach eingezogen. Obwohl es heute recht kalt ist, sind die Bienen aktiv.

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Hier im Vordergrund sieht man die Marsianer – das gefällt mir wiklich – dahinter ist der Kasten der Venusen.

Das Ganze sieht dann so aus. (Man beachte die wunderschöne Bepflanzung von David) Linkerhand das Mondvolk. Dahinter der Durchgang zu unserem Speicher. (Ich glaube, die Wand streich ich noch weiß diesen Sommer, sobald das Fenster drin ist …)

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Das Venusvolk ist laut Adelheids Angaben etwas kleiner, dann haben wir nicht so viel Stress damit (WIR ARMEN ANFÄNGER!! ) Wir sind gespannt, wie es sich entwickeln wird. In den nächsten 5 bis 7 Tagen steht die erste Durchsicht der Neuankömmlinge an.

Wir Imker-Anfänger

„Es macht Sinn sich zu belesen, wenn man mit der Imkerei anfängt!“

Kurz und treffend. Die Aussage von Imkermeisterin Adelheid, die uns freundlicherweise bei unseren ersten wackeligen Imkerei-Gehversuchen mit Rat und Tat zur Seite steht! Tja, nach dem Honigraum-Chaos gibt es dem nicht viel hinzuzufügen außer: RICHTIG! (Nächstes Mal dann! )

Kleine Anmerkung: Mit Fotos ist zurzeit schwierig, weil KA nicht vor Ort ist und MA nur zwei Hände hat, die er zum Arbeiten an den Bienenkästen braucht

Was ist nun genau passiert?

MA hat die Honigwaben, die unten im Brutkasten als Futterreserve für die ersten Tage hingen, ordnungsgemäß nach oben in den Honigraum umsortiert. Nun sitzten auf so einer Honigwabe allerdings eine Menge Bienen und mit dem Abschütteln wie es der Imkermeister, Arno Bruder, in der Schule macht, ist es dann doch nicht so leicht.

MA hat beobachtet, dass es die Bienen mehr aufregt, wenn man sie von den Waben runter schüttelt, als wenn man sie runter kehrt.

So oder so waren allerdings noch welche drauf und darunter auch ein paar Drohnen. JA, die Männer wieder! Die sitzen jetzt in der Speisekammer fest und müssen sich im Zöllibat üben. Da würde der ein oder andere Menschenmann sich vllt nicht unbedingt dran stören, aber die Hauptfunktion einen Bienenmannes ist es nun mal, fliegende Königinnen zu besamen, deswegen ist ein Leben im Honigwabenkasten eher zweckentfremdet …

GUT ZU WISSEN: Drohnen können nicht stechen. Sie sind deutlich dicker und größer als Bienen und tragen dennoch nix zur Honiggewinnung bei. Die haben derart dicke und schwere Geschlechtsteile, da ist kein Platz für einen Stachel und wenn die dann noch Pollen oder Nektar mitnehmen würden, könnten sie gar nicht mehr fliegen …. das ist jetzt von KA! Abgesehen davon sind Drohnen wirklich süß mit ihren großen Augen.

Bei dieser ersten richtigen Durchsicht konnte MA weder die Königin des Sonnenvolkes noch die des Mondvolkes finden. Was ein Imker-Gau!!! Aber Gut. Sie nicht zu sehen muss nicht heißen, dass sie weg ist, aber total dumm wäre halt, sie ebenfalls in den Honigraum mit eingesperrt zu haben ….

Warum ist das dumm? Alle die sich vernünftig belesen haben, können ab hier weiterscrollen, für alle Interessierten in Kurzform.

In der Natur bauen die Bienen Brut, Pollen und Honig auf eine Wabenplatte. Warum auch nicht, dann ist das Futter näher an den Kindern, das ist effizient bei der Aufzucht. Als Imker ist man jedoch daran interssiert, nur Honig zu ernten und keine Bienenbabies. Deshalb trennt man die Honigkammer vom Rest des Hauses mittels eines Gitters, durch das die Königin mit ihrem dicken Po schlicht nicht hindurchpasst. Sie legt unten ihre Eier, wie es ihr die Natur gebietet, und in den Waben oben drüber ist nur Honig, den das Volk nun dort hortet! So einfach! Wenn nun allerdings die Königin versehentlich in den Honigraumgesperrt wird ….

Bleibt nur zu sagen…

Schalten Sie wieder rein, wenn es heißt: KAMA sucht die Bienenkönigin!

NEUIGKEIT: Am 22. Mai ziehen abends endlich zwei weitere Völker zu uns aufs Flachdach. Mal sehen, welche Namen MA für sie aussucht!

Die Expansion des Sonnenvolks

Viele viele bunte Bienen …

Das Sonnenvolk auf unserem Balkon ist am 16. Mai eingezogen, heute am 21. Mai hat MA den Honigraum oben aud den Brutraum aufgesetzt und bei der Gelegenheit einen Blick in den Kasten geworfen.

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Das kommt einem als Anfänger erst mal wie sehr sehr viele Bienen vor. Nun sind wir auf der Suche nach möglichen Gründen für diese Expansion. Beziehungsweise stellen wir uns eine Menge Fragen, die sich mangels Erfahrung auftun …

  1. Das ist ganz normal – alles neu macht der Mai?
  2. Sie sind bei guter Gesundheit und gedeihen und bauen im Sinne ihrer Gattung fleißig ihr Zuhause aus?
  3. Sie hungern, weil es derzeit nicht genügend Pflanzen gibt, die in Blüte stehen, und sitzen deshalb alle in ihrem Nest?
  4. Ist das womöglich ein Anzeichen, dass sie bald schwärmen wollen?

Aufschlussreiche Antworten in Kürze auf diesem Sender! 

Nach einem ausführlichen Gespräch mit Adelheid vom Schleiferhof hat sich folgendes herausgestellt:

Die Honigwaben, die noch im Brutraum hängen, müssen nach oben in den Honigraum und die Weiselzellen – in denen werden Königinnen heran gepeppelt – müssen entfernt werden. Zu gut deutsch: die ungeborenen, noch im Werden begriffenen Königinnen müssen getötet werden.

Wahrscheinlich ist das so ein typisches Anfängerding …. aber ich finde diese Methode martialisch. Womöglich stumpft man mir der Zeit gegen dieses Vorgehen ab – Ungeborene zu töten – vllt aber auch nicht …  und vllt muss das einfach sein ?! …

Wir werden diese Fährte weiter verfolgen, denn so wie sich die Dinge mir bislang darstellen, gibt es ein Imkern im Sinne der effizienten Honiggewinnung und neben diesem Hauptweg verläuft ein schmaler Pfad, der sich mit der Biene, ihrem Schwarm und dessen natürlichem Gedeihen befasst.

Bestimmt wird es lehrreich sein, auf beiden Wegen zu gehen und sie ggf eines Tages zusammenzuführen, auf der Suche nach einer Frage auf die Antwort, ob man um den strategischen Königinnenmord irgendwie herumkommen kann.

Es bleibt spannend.

INTERESSANT: In den Kreisen der Imker wird gesagt, dass die Honigbiene, besonders jene Arten, die zu Honiggewinnung hauptsächlich herangenommen werden (Carnica & Buckfast), ohne den Menschen heute nicht mehr überlebensfähig wären aufgrund der hohen Belastungen, von denen ein Bienenleben dieser Tage betroffen ist – Chemie auf Monokulturfeldern, kaum noch Nistplätze, eingeschleppte Parasiten etc. Was einst eine freiwillige Symbiose war, ist somit zu einer Art Zwangsehe geworden. (Wo ist eigentlich das „Sapiens“ beim Homo Sapiens geblieben???)

 

Zu Hause ist …

… wo der Schwarm ist.

Erster Einsatz am Bienenkasten mit MA

Seit die ersten beiden Bienenvölker bei uns angekommen sind, haben wir sie ein paar Tage in Ruhe gelassen, meint: Kasten zu lassen und gut! Das brauchte der Schwarm, um sich an seinem neuen Standort zu aklimatisieren und überhaupt sollte man nicht mehr in seinem Nest herumwirtschaften, als notwendig. Stell ma vor, deine Mudda würde jeden Tag einfach in dein Zimmer reinlatschen ohne Ankündigung!

kama.bio_Bienen_Volk_in_Aktion

Nach ein paar Tagen aber ist es nötig, dem Schwarm mehr Raum im Kasten zur Verfügung zu stellen. Zurzeit ist Hochsaison hinsichtlich des Schwärmens. Uns betrifft das sehr, da wir im Rahmen der biologischen Imkerei unseren Königinnen die Flügel weder stutzen noch abschneiden dürfen (Nichts gegen die Kollegen … aber wer kommt auf so was?) Dementsprechend gilt es, dafür Sorge zu tragen, dass der Schwarm nicht in Schwärmstimmung kommt. Die Erweiterung des Nestes mittels leerer Rahmen kann dabei helfen. Die Bienenvölker, mit denen wir leben, sind recht nesttreu. Wenn sie das Gefühl bekommen, dass es Arbeit gibt – und leere Brutrahmen bedeuten für sie  genau das – dann tendieren sie, im Nest zu bleiben und es auszubauen.

Arbeiten im Wohnzimmer … vom Roboterbau zum Wabenschweißen …

Wir benutzen zum Erhitzen der Drähte zum Anbringen der Wachsplatten im Rähmchen ein lustiges Gerät aus MAs Hobbykiste – mit 12 Volt schmilzt das Wachs etwas langsamer, dafür ist das Arbeiten meditativer. Für eine Drahtbahn (für Anfangsstreifen) reichen 6 Volt allerdings vollkommen.

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Im hier verwendeten Dadant-System sind jetzt zehn Honigrähmchen mit Anfangsstreifen angebracht.

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44 000 neue Untermieter …

… und keiner von denen ist auf Facebook

Am 16.05.2016 war es endlich so weit. Adelheid und Jochen vom Schleiferhof (unsere BIO-Imker-Nachbarn) haben uns am Abend des Pfingsmontags zwei Völker gebracht. Und NEIN, wir haben sie natürlich nicht durchgezählt, die 44 000 ist eine fingierte Schätzung. Beide Völker sind sehr fleißig und stark, sie sind über den Zustand eines kleinen Ablegers lange schon hinaus. Ein Bienenvolk kann in der Hochsaison gut und gerne 60 000 Bienen bei ausreichend Platz, und guten Konditionen sogar </+ 40 000 stark werden.

INTERESSANT: Bienen werden nicht als Individuen gesehen sondern im Kontext ihres Kollektivs. Ein Schwarm wird wie EIN WESEN behandelt,  das nennt sich dann das (oder auch der) BIEN – Wahrer Kommunismus kann ich da nur sagen!

kama.bio_Bienen_auf_dem_Balkon

kama.bio_Kasten_Sonnenvolk_Bienen_Balkon

Video

Das Sonnenvolk

Erster Tag im neuen Zuhause

Der Schwarm ist voll auf Touren … Er beginnt sich am ersten Tag neu zu orientieren.

Muss man sich mal vorstellen, du stehst morgens auf, gehst in die Küche; Herd, Spühle und Kühlsschrank stehen nicht mehr am selben Platz, alle Gegegenstände – Geschirr, Besteck, Teller, Tassen, Eierbecher –  wurden umgeräumt und das Essen hat plötzlich andere Verpackungen … so in etwa fühlt sich das für einen frisch umgezogenen Schwarm an … schönen Dank auch!

kama.bio_Das Sonnenvolk in seinem neuen Zuhause (erster Tag) from KAMA on Vimeo.#

Aufgrund der Einschränkungen bei Vimeo ist es eventuell manchmal nicht möglich, dass Video auf einem mobilen Gerät anzuschauen – tut uns leid, über jeden PC geht es ganz problemlos. Vllt machen wir auch noch einen YT-Channel … mal sehen …

Einige Tage später – am 21. Mai – hat MA in den Kasten des Sonnenvolks reingeschaut, was da los war, erfährst du hier!

Galerie

Am Anfang war …

… viel Arbeit.

Man kennt ja die Redewendung von den „fleißigen Bienen“. Ich finde, man kann diese getrost auf die „fleißigen Imker_innen“ erweitern.

Leben mit Bienen ist ein wundervolles Geschenk, gleichsam ist es eine ungeheure Materialschlacht. Ein Magazin oder eine Beute  – wir mögen dieses Wort nicht sehr gern und werden in Zukunft Bienenkasten, Bienenbau oder Bienenhaus dazu sagen – muss bei der biologischen Imkerei mit schadstoffarmen Substanzen behandelt werden. Also keine Lacke von BASF sondern in dem Fall von AURO – eine Holzlasur in Honiggelb

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Der Vorteil solcher Lasuren liegt eindeutig in der Einfachheit beim Verarbeiten. Kein Pinselverkleben weil wasserlöslich, kein Gestank weil nur aus Ölen bestehend, keine Probleme auf der Haut, weil natürlichen Ursprungs (Falls sich das wie Werbung anhört: 1. Ja, sorry. 2. gute, umweltschonende Produkte verdienen mehr Aufmerksamkeit, die Welt soll endlich wieder bio werden!) Der Wehrmutstropfen an diesen Mitteln ist, dass man sie gut und gerne drei Mal auftragen muss, bis die gewünschte Deckung und Wasserressistenz erreicht ist.

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So kam es, dass wir drei Tage in Folge mehrere Stunden auf unserem Flachdach zugebracht haben, um die Bienenkästen zu behandeln. Es empfiehlt sich übrigens beim Streichen die Bildung von „Nasen“ zu vermeiden, diese trocknen wesentlich langsamer als der Rest und können selbst nach Tagen noch kleben

 

 

 

Galerie

Mit dem Hammer durch die Wand

Bienenhaltung auf dem Flachdach

Über unserem Wohnzimmer direkt liegt das Flachdach unseres Hauses. Es wurde vor Jahren schon ganz wunderbar bepflanzt und ist der perfekte Ort für die Bienenhaltung. Warum?

  1. Die Bienen haben freie Ein- und Ausflugwege
  2. Es gibt kaum bis keine Gefahren von Bären, Mardern oder Mäusen
  3. Kein unerwünschter zweibeiniger Randalier-Besuch. (Vögel sind natürlich erwünscht. Unaufgeklärte Kinder werfen Bienenkästen hingegen gerne um … traurig aber wahr …)
  4. Diebstahl von Kästen (JA! Das kommt leider immer wieder vor) ist äußerst schwierig bis unmöglich
  5. Wir Imker haben es nicht weit bis zu unseren Schützlingen
  6. Wir Imker haben unsere Ruhe beim Arbeiten und können uns gleichzeitig sonnen, wenn Punkt 7 erfüllt ist.
  7. Der Platz ist warm und sonnig, sofern das Wetter nicht kalt, wolkig und regnerisch ist …
  8. Flachdächer sind hip

Bis vor wenigen Tagen trennte uns von diesem wunderbaren Falchdach eine Mauer. Es galt also, sich mit Hämmern und Meißeln durch diese hindurchzubohren. Vorteil: Man spart sich das Fitnessstudio und fröhnt den handwerklichen Neigungen, Nachteil: Staub und Muskelkater.

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kama.bio_ka_mauerdurchbruch

In den so entstandenen Mauerdurchbruch wird noch ein Fenster eingesetzt. Dieses ist bestellt, aber wurde noch nicht geliefert. Bald mehr dazu ….

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