Treffen mit Gunhild

Wundervolle Einblicke in die anthroposophische Imkerei

KA auf Erkundung in Gottsdorf

Gunhild. Ja, ich finde den Namen auch erstaunlich, und echt cool! Der germanische Ersteindruck hat sich bei meinem kurzen Besuch bei der Gottsdorfer Imkerin jedoch nicht fortsetzen lassen. Sie ist eine angenehme, bodenständige Frau und hat meinen Überraschungsbesuch erstaunlich gelassen hingenommen.

Meine Mutter war diejenige, die mich auf Gunhild und ihre besonders augenfälligen, sechseckigen Bienenkästen aufmerksam gemacht hat. Das Hexagramm ist so genial. Ich liebe diese Form, und was würde bei Bienen näher liegen, als sie in sechseckige Häuser einzuquartieren? Ich möchte gerne alles darüber erfahren; wie die Form sich auswirkt, und ob man solche Kästen auch als Nicht-Schreinerin bauen kann, angeblich sind sie mit einem Siebenstern ausgestattet und sie haben Kupferdeckplatten, um Keime fernzuhalten …

Bedauerlicherweise (für mich) waren Gunhild und ihre beiden Freundinnen – drei Frauen, die mich unweigerlich an die Parzen erinnert haben – dabei, sich für einen Konzerttermin abfahrbereit zu machen und als halbwegs gut erzogene Spontan-Besucherin nerve ich in so einer Situation natürlich nicht rum. Die 20 Minuten bei ihren Bienen waren sehr inspirierend ich hoffe sehr, dass wir Gunhild in der Zukunft zu Imkereiangelegenheiten befragen können.

Und eins noch! Wenn ich aus dem Stehgreif erklären müsste, was Anthroposophie ist – ehrlich! – ich könnt es nicht :(  Daher hier der Link. Zeit sich in dieses Gebiet mehr einzulesen …

 

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