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Mars und Venus

Noch mehr Mitbewohner!

In der Nacht von Sonntag auf Montag sind die beiden neuen Völker Mars und Venus auf unserem Flachdach eingezogen. Obwohl es heute recht kalt ist, sind die Bienen aktiv.

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Hier im Vordergrund sieht man die Marsianer – das gefällt mir wiklich – dahinter ist der Kasten der Venusen.

Das Ganze sieht dann so aus. (Man beachte die wunderschöne Bepflanzung von David) Linkerhand das Mondvolk. Dahinter der Durchgang zu unserem Speicher. (Ich glaube, die Wand streich ich noch weiß diesen Sommer, sobald das Fenster drin ist …)

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Das Venusvolk ist laut Adelheids Angaben etwas kleiner, dann haben wir nicht so viel Stress damit (WIR ARMEN ANFÄNGER!! ) Wir sind gespannt, wie es sich entwickeln wird. In den nächsten 5 bis 7 Tagen steht die erste Durchsicht der Neuankömmlinge an.

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Am Anfang war …

… viel Arbeit.

Man kennt ja die Redewendung von den „fleißigen Bienen“. Ich finde, man kann diese getrost auf die „fleißigen Imker_innen“ erweitern.

Leben mit Bienen ist ein wundervolles Geschenk, gleichsam ist es eine ungeheure Materialschlacht. Ein Magazin oder eine Beute  – wir mögen dieses Wort nicht sehr gern und werden in Zukunft Bienenkasten, Bienenbau oder Bienenhaus dazu sagen – muss bei der biologischen Imkerei mit schadstoffarmen Substanzen behandelt werden. Also keine Lacke von BASF sondern in dem Fall von AURO – eine Holzlasur in Honiggelb

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Der Vorteil solcher Lasuren liegt eindeutig in der Einfachheit beim Verarbeiten. Kein Pinselverkleben weil wasserlöslich, kein Gestank weil nur aus Ölen bestehend, keine Probleme auf der Haut, weil natürlichen Ursprungs (Falls sich das wie Werbung anhört: 1. Ja, sorry. 2. gute, umweltschonende Produkte verdienen mehr Aufmerksamkeit, die Welt soll endlich wieder bio werden!) Der Wehrmutstropfen an diesen Mitteln ist, dass man sie gut und gerne drei Mal auftragen muss, bis die gewünschte Deckung und Wasserressistenz erreicht ist.

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So kam es, dass wir drei Tage in Folge mehrere Stunden auf unserem Flachdach zugebracht haben, um die Bienenkästen zu behandeln. Es empfiehlt sich übrigens beim Streichen die Bildung von „Nasen“ zu vermeiden, diese trocknen wesentlich langsamer als der Rest und können selbst nach Tagen noch kleben

 

 

 

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Mit dem Hammer durch die Wand

Bienenhaltung auf dem Flachdach

Über unserem Wohnzimmer direkt liegt das Flachdach unseres Hauses. Es wurde vor Jahren schon ganz wunderbar bepflanzt und ist der perfekte Ort für die Bienenhaltung. Warum?

  1. Die Bienen haben freie Ein- und Ausflugwege
  2. Es gibt kaum bis keine Gefahren von Bären, Mardern oder Mäusen
  3. Kein unerwünschter zweibeiniger Randalier-Besuch. (Vögel sind natürlich erwünscht. Unaufgeklärte Kinder werfen Bienenkästen hingegen gerne um … traurig aber wahr …)
  4. Diebstahl von Kästen (JA! Das kommt leider immer wieder vor) ist äußerst schwierig bis unmöglich
  5. Wir Imker haben es nicht weit bis zu unseren Schützlingen
  6. Wir Imker haben unsere Ruhe beim Arbeiten und können uns gleichzeitig sonnen, wenn Punkt 7 erfüllt ist.
  7. Der Platz ist warm und sonnig, sofern das Wetter nicht kalt, wolkig und regnerisch ist …
  8. Flachdächer sind hip

Bis vor wenigen Tagen trennte uns von diesem wunderbaren Falchdach eine Mauer. Es galt also, sich mit Hämmern und Meißeln durch diese hindurchzubohren. Vorteil: Man spart sich das Fitnessstudio und fröhnt den handwerklichen Neigungen, Nachteil: Staub und Muskelkater.

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In den so entstandenen Mauerdurchbruch wird noch ein Fenster eingesetzt. Dieses ist bestellt, aber wurde noch nicht geliefert. Bald mehr dazu ….

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