Zu Hause ist …

… wo der Schwarm ist.

Erster Einsatz am Bienenkasten mit MA

Seit die ersten beiden Bienenvölker bei uns angekommen sind, haben wir sie ein paar Tage in Ruhe gelassen, meint: Kasten zu lassen und gut! Das brauchte der Schwarm, um sich an seinem neuen Standort zu aklimatisieren und überhaupt sollte man nicht mehr in seinem Nest herumwirtschaften, als notwendig. Stell ma vor, deine Mudda würde jeden Tag einfach in dein Zimmer reinlatschen ohne Ankündigung!

kama.bio_Bienen_Volk_in_Aktion

Nach ein paar Tagen aber ist es nötig, dem Schwarm mehr Raum im Kasten zur Verfügung zu stellen. Zurzeit ist Hochsaison hinsichtlich des Schwärmens. Uns betrifft das sehr, da wir im Rahmen der biologischen Imkerei unseren Königinnen die Flügel weder stutzen noch abschneiden dürfen (Nichts gegen die Kollegen … aber wer kommt auf so was?) Dementsprechend gilt es, dafür Sorge zu tragen, dass der Schwarm nicht in Schwärmstimmung kommt. Die Erweiterung des Nestes mittels leerer Rahmen kann dabei helfen. Die Bienenvölker, mit denen wir leben, sind recht nesttreu. Wenn sie das Gefühl bekommen, dass es Arbeit gibt – und leere Brutrahmen bedeuten für sie  genau das – dann tendieren sie, im Nest zu bleiben und es auszubauen.

Arbeiten im Wohnzimmer … vom Roboterbau zum Wabenschweißen …

Wir benutzen zum Erhitzen der Drähte zum Anbringen der Wachsplatten im Rähmchen ein lustiges Gerät aus MAs Hobbykiste – mit 12 Volt schmilzt das Wachs etwas langsamer, dafür ist das Arbeiten meditativer. Für eine Drahtbahn (für Anfangsstreifen) reichen 6 Volt allerdings vollkommen.

kama.bio_imkerei_im_wohnzimmer

Im hier verwendeten Dadant-System sind jetzt zehn Honigrähmchen mit Anfangsstreifen angebracht.

kama.bio_imkerei_im_Wohnzimmer_ein_fertiger_Brutkasten